Archäologie
Kontakt

Aufbauwerk der Jugend
Berufsvorbereitung Schloss Lengberg

Lengberg 1 | A-9782 Nikolsdorf
Tel.Nr. +43 (0)4858-8206
FAX +43 (0)4858-8206-14
E-Mail office.lengberg@aufbauwerk.com

Fundmünzen

muenze12jhfriesach

 

Im Zuge der wissenschaftlichen Sichtung und Erarbeitung der Lengberger Gewölbezwickelfüllung aus den Jahren 2008 bis 2010 konnten 56 Münzen gefunden und bestimmt werden. „Alle diese Stücke gehören (…) zu den untersten und mittleren Nominalen ihrer Zeit, die bereits Goldmünzen kannte. Allerdings wurden auf Schloss Lengberg nur Silbermünzen wie Kreuzer, Vierer und Pfennige in oft sehr schlechter Legierung gefunden.“ [1]
muenze15jhlienzBetrachtet man die Lengberger Münzen währungsgeographisch, so ergibt sich ein buntes Bild von nicht weniger als 18 Prägstätten: z.B. Wien, Hall, Meran, Lienz und Bayern, um jene Stätten zu nennen, von denen die meisten Münzen stammen.
„Die ältesten Stücke reichen bis ins 12./13. Jahrhundert, die neusten ins 17. Jahrhundert zurück.“[2] Der Großteil der Fundstücke stammt aber aus dem 15. Jahrhundert.

[1] Francesco Rosani: Die Fundmünzen aus den Gewölbezwickelfüllungen und den Ausgrabungen im zwinger von Schloss Lengberg in Osttirol, Nearchos Beiheft 12/2012 (Lengberger Studien zur Mittelalterarchäolgie 3), Innsbruck 2012, S. 11
[2] Ebd, S. 13f